Methoden, Veranstaltungen und Projekte umsetzen

Wie kann Sport im Alltag der Menschen einen Beitrag zu persönlicher Entwicklung, kultureller Vielfalt und sozialer Teilhabe leisten? Viele Antworten sind möglich, denn als globale Sprache besitzt der Sport unendliches Potenzial, soziale Wirklichkeit positiv zu verändern. Im Bereich HANDELN entwickelt und erprobt PLAY!YA Methoden, Veranstaltungen und Projekte, um mit der Hilfe des Sports einen eigenen Beitrag zu leisten.

strasse_kicktPlattform für Sport, Bildung und Kultur
Soziales Engagement braucht Menschen mit Ideen und Herz. Sie arbeiten in Schulen, Jugendeinrichtungen, Projekten oder als Einzelpersonen. Für viele von ihnen ist Sport genau das richtige Mittel zum guten Zweck. STRASSE!KICKT bietet ihnen eine Plattform, damit ihre tägliche Arbeit sichtbar wird und sie Ideen und Wissen austauschen können. Die Sport- und Kultur­veranstaltung STRASSE!KICKT Open haut einmal im Jahr auf den Putz und präsentiert dieses Engagement mitten in Berlin.

Zwei Kinder liegen Bücher lesend auf dem Rasen. Copyright: LitCam – Fußball trifft KulturAusgezeichnet! Bildungspreis "Lernanstoß 2010"
Integration ist derzeit Lieblingsthema der deutschen Medien. Fernab von Fernseh- und Sarrazindebatten wird jedoch längst daran gearbeitet, Bildung für junge Migranten zu verbessern. Daran wirkt auch das Projekt "LitCam – Fußball trifft Kultur" mit, in Berlin von PLAY!YA koordiniert. Der innovative Lernansatz aus Sport, Bildung und Kultur hat auch die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur überzeugt. Sie verlieh LitCam den Fußballbildungspreis "Lernanstoß 2010".

Jugendliche sitzen auf Fußballtor. Copyright: PLAY!YASozialtraining für straffällige Jugendliche
Anfang Februar ist in Berlin das Projekt "Freistoß" an den Start gegangen, ein soziales Training für straffällige Jugendliche. Ihre ganz legalen Motivationsspritzen sind Sport und Kommuni­kation. Sie sollen den Teilnehmern auch außerhalb des Spielfelds neue Energie verleihen. Träger des Projekts ist der Verein BalanX e.V., PLAY!YA koordiniert den sportlichen Teil. Partner von "Freistoß" sind die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die Bewährungshilfe Berlin sowie die Fritz-Karsen-Gemeinschaftsschule in Neukölln.

Fußballspieler auf dem Sportfeld in Gowon Estate. Copyright: PLAY!YA NigeriaJunge Nigerianer/innen wollen ihr Leben selbst bestimmen, ihre Zu­kunft ge­stal­ten, ihr Land ver­än­dern. Die ge­sell­schaft­lichen Um­stände sind je­doch schwie­rig: Feh­lende Jobs und Perspek­tiven, Kor­rup­tion und Ge­walt, Recht­losig­keit und Armut prägen den All­tag vieler jun­ger Men­schen und füh­ren zu Frustra­tion. Das Gowon Estate Sports and Com­munity Pro­gramme arbei­tet daran, mit Sport für sozialen Wandel zu sorgen. Ziel ist es, eine frei zu­gäng­liche Sport- und Frei­zeit­anlage mit sozialem Cha­rakter zu schaf­fen, die der ge­samten Nach­bar­schaft im Gowon Estate zu Gute kommt.